Mehr Platz daheim – Teil 2

January 28, 2018

In 35 Schritten zu mehr Ordnung im 2018

Meine Aufräum-Serie auf Liiv geht in die zweite Runde! Letzen Mittwoch hatte ich euch in meinem ersten Beitragsteil zum Thema “Mehr Platz daheim” ein paar Inspirationen gezeigt, wie ihr den vorhandenen Wohnraum optimal nutzen könnt. Im heutigen, zweiten Teil der Blog-Serie dreht sich alles um die cleveren Ordnungshüter mit denen sich mehr Platz schaffen könnt: praktische Staumöbel die ausreichend Platz zum sammeln, sortieren und aufbewahren bieten.

Teil 2: Mehr Platz schaffen

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

13. Ein alter Schubladenstock als Hingucker und Verwahrer

Auf dem Dachboden verstaubt ein schmaler Schubladenstock von dem du dich nicht trennen kannst? Musst du auch nicht, denn dieses Möbel ist ein wahres optisches Highlight in deinem Wohn- oder Arbeitszimmer. In ihm findet so allerlei Platz – von Papier, Geschenkmaterial, Scheren und Schnüren bis hin zu Schnürsenkeln, Kerzen, Tischsets oder Taschentüchern. Und wer nicht einfach ein solches Unikat zu Hause rumstehen hat, der findet hier eine schöne Alternative. (via Planete Deco)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

14. In praktische Storage-Möbel investieren

Die Vielfalt an nützlichen Aufbewahrungsmöbeln ist gross und manchmal möchte man nicht gleich einen neuen Schrank oder ein grosses Regal kaufen um ein paar Dinge unterzubringen. Hier sind praktische und komfortable Lösungen genau das richtige für dich! Am besten mit Rollen und nicht zu schwer, so dass diese veränderten Wohnbedürfnissen angepasst werden können. Schubladensysteme sind hierfür ideale Wohnbegleiter – gerade für Dinge, die nicht zur Schau gestellt werden möchten. (Bild via IKEA)

15. Organisiertes Chaos: Regale, Schubladen und Schränke kombinieren

Vorgefertigte Lösungen wirken oft wenig originell und etwas einfallslos. Ein Assortiment von Schubladenstöcken, Schränken und Regalen hingegen besticht mit jugendlichem Charme und ist unkonventionell. Alles findet seinen Platz ohne starr zu wirken. Diese Lockerheit wirkt sehr erfrischend und bietet ganz nebenbei unzählige Möglichkeiten um eine Wand optimal zur individuellen Aufbewahrungslösung zu machen. (via Terapiamielessa)

16. Es geht auch ohne Spiegelschrank: Clevere Lösungen fürs Bad

Wie bereits im ersten Beitrag der Blogserie angesprochen, bin ich kein besonderer Freund von Spiegelschränken. Klar, sie bieten Platz. Sie sind praktisch. Aber sind sie auch schön? Die Mehrheit leider nicht. Umso erfrischender finde ich dieses Badezimmer-Makeover: Alles findet seinen Platz – der graue seitliche Schrank bietet sogar Platz zum Wäsche sortieren – man muss auf nichts verzichten und dennoch liegt nichts lose herum. Für zusätzliche Ruhe sorgt hier der kleine Wandschrank, der die zwei vorherigen, offenen Regale ersetzt und der graue Wäscheschrank, der mit der Wand zu verschmelzen scheint. Ordnung heisst eben auch optische Ruhe schaffen. (via Bolig Magasinet)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

17. Waschbeckenschrank fürs Bad

Das Badezimmer ist fast immer zu klein. Die herumliegenden Fläschchen, Döschen und Kosmetikartikel stören optisch und lassen das Bad rasch unaufgeräumt und chaotisch wirken. Schubladenschränke bieten hier Abhilfe und machen den toten Raum unter dem Waschbecken nutzbar. Zusätzliches Plus: den Spiegelschrank kann man sich so sparen und das hässlich grelle “Metzgerei-Theken-Licht” im Badezimmer ist passé. (via IKEA)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

18. Think outside the box: Büromöbel im Schlafzimmer

Ja, ich weiss, dieses Möbel habe ich bereits mehrfach gezeigt. Hier geht es mir jedoch weniger um das Möbel per se als um dessen Nutzung. Denn oftmals vergisst man, dass ein Büromöbel nicht zwingend im Arbeitszimmer, eine Kommode nicht zwangsläufig im Schlafzimmer oder ein Fernsehtischchen nicht unbedingt im Wohnzimmer stehen muss. Man darf ruhig kreativ werden und diese Möbel umplatzieren und ein wenig zweckentfremden. (via Dekoruma)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

19. Regale hinter Vorhängen verbergen

Vorhang auf für ein aufgeräumtes Zuhause! Gardinen bringen oft das besondere Etwas in dein Zuhause: sie wirken wohnlich, sinnlich und sorgen dadurch automatisch für mehr Gemütlichkeit. Doch neben dem, dass sie einfach nur Sonnenlicht wegsperren oder sanftes Licht vor deinen Fenstern schaffen, eignen sie sich auch perfekt als alternative Schranktüren. So sparst du nicht nur Geld, sondern auch Platz und sorgst nebenbei noch für etwas mehr Eigenwilligkeit und Charme. Ein Vorhang der passend im selben Wandton gewählt wird, erscheint so sehr elegant und wertet jedes Zimmer optisch auf. Gerade im Schlafzimmer, wo wir eine geborgene und optisch unaufgeregte Stimmung bevorzugen. (via Intentionally Blank)

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20. Der klassische Wandschrank

Offene Kleiderschränke liegen zwar im Trend, klassische Wandschränke haben allerdings noch lange nicht ausgedient. Besonders schön wirken hierbei natürlich klassische Einbauschränke, die jeden Millimeter optimal nutzen und nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden. Auch hier gilt: nicht geizen! Meist hat man nämlich eher zu wenig als zu viel Stauraum. Also besser gleich die ganze Wand nutzen! (via apartment therapy)

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21. Aufbewahrung in hübschen alten Koffern

Sind sie nicht toll, diese alten Reisekoffer? Vor allem im Kinderzimmer sehe ich eine wunderschöne Möglichkeit um solche Antiquitäten wieder auferstehen zu lassen. Nicht nur um diese optisch in Szene zu setzen sondern v.a. deshalb, weil sie auch wahre Ordnungshüter sind: Spielwaren sortieren, hübsch verwahren und Ordnung schaffen, so dass auch für die Kleinsten wieder genügend Raum zum spielen und toben bleibt. Ein Besuch im Brocki kann sich hier auf jeden Fall lohnen! (via Istome)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

22. Aufbewahrungsmöbel hinter dem Sofa

In grossen Räumen darf die Couch auch ruhig in der Mitte des Wohnzimmers platziert werden statt diese an die Wand zu drängen. Ein Storage-Möbel wie z.B. eine Kommode oder ein Siedeboard (hier von IKEA) an die Rückwand des Sitzmöbels gestellt, fungiert in einer solchen Wohnsituation sowohl als Raumteiler wie auch als Blickfang für Dekoartikel, die darauf arrangiert werden können. Nebenbei ein ideales Verwahrungsmöbel für Extrakissen und Wolldecken für die Kuschelecke oder Geschirr und Tischdecken für den nahegelegenen Essplatz. (via apartment therapy)

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23. Körbe und Truhen als Multitalente der Verwahrung

Handgeflochtene Rattankörbe, urige Holztruhen, rustikale Metallgitterkörbe – was sich darin nicht alles verstauen lässt! Und ganz nebenbei kann man mit ihnen den Look des eigenen Daheims noch ganz leicht unterstreichen, denn Holz sorgt automatisch für mehr Natürlichkeit und Metall für den trendigen Industrie-Chic. (via RH Baby & Child)

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24. Kopfteil mit Köpfchen: Zusätzlicher Stauraum hinterm Bett

Ich stelle mir derzeit selbst gerade die Frage, wie ich mein Schlafzimmer (oder besser das meines Freundes, denn so sieht es derzeit noch aus ;-)) neu einrichten und aufwerten kann. Hierbei kommt natürlich dem Thema Ordnung eine besondere Bedeutung zu. Derzeit im Fokus dabei: Das Nachttischchen. Seine Vorstellung: quadratisch, praktisch, gut. Meine Vorstellung: unkonventionell, individualistisch und zugegebenermassen wohl viel zu unpraktisch um ihn davon überzeugen zu können. Ein Thonet-Stuhl als alternatives Sideboard? – *MEH!*, nichts für ihn! Ein klobiges Staumöbel gleich neben dem Bett? – *MEH!*, nichts für mich. Für was denn auch? Ich verstaue lieber alles in meinen Kommoden und Schränken. Was ich brauche ist Platz für eine Zeitung, ein Magazin, ein Buch, eine Lampe (wobei ich mich derzeit zwar sowieso eher mit dem Gedanken trage, diese an der Wand zu befestigen) und eine Pflanze. Das obige DIY-Headboard finde ich aber wirklich eine clevere, platzsparende und formschöne Lösung. Zusätzliches Plus: es fungiert nicht nur als Bücherregal, sondern auch als Ablage für Bilder und Erinnerungsstücke. Win win! (via IKEA)

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25. Korpusse zur Seite Drehen und Schubladen entfernen

Und täglich grüsst das IKEA Schubladensystem 😉 – bis zum heutigen Zeitpunkt wusste ich selbst noch nicht, dass mir dieses Storagemöbel noch fehlt. Praktisch ist es auf jeden Fall! Für jeden Freelancer oder fleissigen “Home Officer” (hm. oder wie nennt man uns Homeworker, die regelmässig von zu Hause aus arbeiten?) ein richtiges Ordnungswunder. Besonders aufgefallen ist mir dieses Beispiel, in dem die Korpusse einfach zur Seite gedreht und die untersten Schubladen entfernt wurden um Ordnern und Magazinen Platz zu bieten. (via mentform)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

26. Ordentlicher wirkt es in Vitrinenschränken statt auf Regalen

Zumindest wenn man sich an ein paar Styling-Tipps hält. Denn nur weil ein Chaos hinter transparenten Scheiben verstaut wird, ist es noch nicht unbedingt ordentlicher. Wichtig ist es, ein schönes Stilleben im Schrank zu schaffen. Nur Dinge, die auch gesehen werden sollen, dürfen darin präsentiert werden. Alles, was nicht sofort zu sehen sein soll, kommt in Kisten, Boxen oder Körbe. Nicht überladen, für Variation sorgen und gerne auch mit Pflanzen dekorieren ist die Devise. Möchte man sein Lieblingsgeschirr im Vitrinenschrank ausstellen, so kann man einfach den obersten Teller aufrichten und an die Wand lehnen statt alle Teller sachgemäss zu stapeln – das sorgt für optische Variation. Zusätzlich darf der Raum über der Vitrine nicht vergessen werden und sollte in das Stilleben miteinfliessen. Eine asymmetrische Dekoration ist hier besonders hübsch. Ihr seht schon, ein Vitrinenschrank kann zwar toll aussehen, es bedarf aber etwas Geschick um die schönen Dinge tatsächlich auch stilvoll zu arrangieren und ins richtige Licht zu rücken. Mehr zum Thema Vitrinenschrank stylen findet ihr zum Beispiel hier. Und das Tutorial für diesen hübschen IKEA-Vitrinenschrank-Hack hier. (via IKEA)

27. Kreative Umnutzung von Magazinen

Print is not death. Bei mir auf jeden Fall bestimmt nicht. Aus meinen Ferien im Norden bringe ich meist einige frische Exemplare mit, lese blättere diese durch und da liegen sie dann auch. Zu schön um sie wegzuwerfen, aber zu uninteressant um nochmals darin zu stöbern! Auf Pinterest habe ich schon ein paar clevere Ideen zum verwahren und umnutzen von Magazinen gefunden: In Holzkisten, als Sideboard in die Höhe gestapelt, an die Wand gehängt oder einfach in Gitterkörben. Es scheint als werden Magazine immer mehr Teil der Einrichtung. Im obigen Beispiel ganz bestimmt: zwei gleich hohe Magazinstapel, ein Brett, Pflanzen und Leuchte drauf: Fertig! (via homedsgn.com)

Aufgeräumt mit System: um schön wohnen zu können brauchen wir Platz und Ordnung und folglich auch ausreichend Stauraum und clevere sowie schöne Lösungen.

28. Stauraum aus Holzkisten

Auch mit schönen Wein- oder Obstkisten aus Holz kann man platzsparend Dinge aufbewahren. Ob als Bücherregal oder zur Schuhablage im Flur, Holzkisten sind beliebig einsetzbar und geben deinem Zuhause einen hübschen Vintage- oder Shabby Chic Look. Besonders praktisch finde ich diese Idee auch für draussen im Garten, wo man einfach Pflanzen, Gartenwerkzeug und Giesskannen darin und darauf ordnen und verstauen kann. Egal, ob draussen oder drinnen, dieses DIY ist auf jeden Fall eine Storage-Lösung die das Portemonnaie schont. (via inspideco.com)

So, das war’s vorerst mit meinen Aufräum-Tipps. Nächsten Samstag erscheint dann noch der dritte und letzte Teil der Blog-Serie “Mehr Platz daheim”. Du musst ja nicht gleich das Motto ‘Ordnung ist das halbe Leben’ verfolgen, aber vielleicht hast du ja (weiterhin) Lust, einige Dinge in Sachen Ordnung und Organisation etwas zu optimieren zu Hause? Ich hoffe, ich konnte dir hier ein paar Anregungen geben. Weitere smarte Ideen zum Thema findest du sonst auch auf meinem Pinterest Account.

Herzlich, Lea Bo

Text: Lea Bollhalder

Lea Bo

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